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ZEITmagazin ONLINE: Würden wir unsere Beziehungen ausschließlich nach dem Aussehen des Partners wählen, wären wir wahrscheinlich schon ausgestorben. Die OKCupid-Daten zeigen jedenfalls Erschreckendes. So finden Männer überwiegend 20-jährige Frauen attraktiv – egal, ob sie selbst 20, 40 oder 60 sind. Frauen hingegen finden Männer attraktiv, die ungefähr in ihrem Alter sind. (Siehe Grafik.)

Die Singlebörse „freshSingle.de“ ist völlig kostenlos und somit für jeden, der keinen einzigen Cent für die Partnersuche ausgeben möchte, grundsätzlich von Interesse. Allgemein ist die Seite sehr textlastig aufgebaut, so dass man erst einmal ein wenig schauen muss, wo man überhaupt klicken soll beziehungsweise kann. Was innerhalb unserer Tests aufgefallen ist: Die Aktivität ist hier leider nicht besonders hoch, so dass man etwas längere Zeit einplanen sollte, bis man den passenden Flirtpartner gefunden hat.

Genau an diesem Punkt verkehrt sich die Knappheit, denn während die Attribute der meisten Frauen, die ihre Knappheit bilden, mit zunehmendem Alter verschwinden, ist das bei den Männern nur langsamer und in geringerem Umfang der Fall. Sie sind auf ihre Lebensdauer gesehen wesentlich fungibler. Das ist auch der Grund, warum Frauen den Status meist gerne "einloggen" wollen (Ehe).


Dann gibt es da noch den Online-Radar. Dort seht Ihr nach Abstand sortiert Eure Treffer und könnt sie spontan anschreiben. Über Benachrichtigungen werdet Ihr unterwegs informiert, wenn ein(e) Flirtwillige(r) in Eurer Nähe ist. Die kostenpflichtige VIP-Mitgliedschaft zeigt Euch "neue und beliebte Mitglieder", schaltet mehr Funktionen frei und hebt Begrenzungen fürs Chatten und Zappen auf.
Sorry, das liest sich für mich etwas arrogant. Du darfst nicht vergessen, dass Anfang der 90ziger in Deutschland eine große gesellschaftliche Wende vollzogen wurde, die auch massive negative Auswirkungen auf viele junge Leute hatte. Auch auf mich, obwohl ich schon 25 war. Ich hatte erstmal ganz andere Gedanken, als mir gerade jetzt in einer so schwierigen Umbruchphase einen Mann zu suchen. Ich musst mit einer Ausbildung plus Studium in der ehem. DDR beruflich neu anfangen und war dann erst 1994 halbwegs soweit, nachdem mit einen neuen Berufsstart alles gut war, an eine Familiengründung zu denken.
Gerade Frauen in den 40ern haben ein Problem: Ihre Ansprüche sind ziemlich hoch. Und das vielleicht schon seit Jahren. Während das in den 30ern noch charmant war, wird das jetzt eine größere Herausforderung, zumal Frauen seltener an jüngeren Männern interessiert sind, wenn es um ernsthafte Bindungen geht. Männer um die 40 wiederum merken: Sie haben jetzt wirklich Erfolg bei Frauen - und nicht zuletzt bei denen, die zehn Jahre jünger sind als sie selber.
Dröge: Datingplattformen begreifen Partnerschaft zunächst einmal als ingenieurwissenschaftliches Problem, das mit Big Data und Algorithmen angegangen werden muss. Die Idee ist: Am wohlsten fühlen wir uns mit Menschen, die möglichst gut zu uns passen. Algorithmen und Datenbanken sollen uns helfen, diese Passung zu optimieren. Aber dann erwarten wir natürlich auch noch Liebe und Romantik. Das klappt oft nicht, denn der einhundertprozentig passende Partnervorschlag ruft eher Langeweile hervor als Neugier, Aufregung und Verliebtheit.
Vor jeder Anmeldung prüfen unsere geschulten Mitarbeiter jedes ElitePartner-Profil manuell. Wer unseren Anforderungen nicht gerecht wird, sein Profil unvollständig ausfüllt, widersprüchliche Angaben macht oder keinen festen Bindungswunsch erkennen lässt, wird abgelehnt. So sorgen wir für einen exklusiven Mitgliederkreis, schützen Sie vor Fake-Profilen und bieten Ihnen die besten Voraussetzungen für Ihre Partnersuche.
Dröge: Einerseits ist der Druck zur Selbstdarstellung hoch, um unter den Millionen angemeldeten Mitgliedern überhaupt wahrgenommen zu werden. Anderseits ist allen klar: Wir werden uns treffen! Da kann man natürlich nicht das Blaue vom Himmel erzählen. Trotzdem ist die Enttäuschung beim ersten Date häufig groß. Das hat aber weniger mit falschen Darstellungen zu tun als damit, dass man sich in der textbasierten Online-Kommunikation einfach auf andere Weise kennenlernt. Mit dem Eindruck beim ersten Treffen ist das dann oft schwer in Einklang zu bringen.
Partner.de macht als kostengünstige Partnerbörse (74,70 Euro für drei Monate) mit der Note „befriedigend“ insgesamt einen „passablen Eindruck“, so Stiftung Warentest. Besonders überzeugend ist der Hilfe- und Informationsbereich. Und auch die kostenfreie Version kann lobend erwähnt werden, denn im Gegensatz zu den meisten übrigen Portalen, können Nutzer hier Nachrichten schreiben und versenden.
In Sachen Privatsphäre lassen die meisten Dating Seiten den Nutzern sehr viel Spielraum, wenn es darum geht, wieviel man über sich selbst preisgeben will. Das wiederum bewirkt eine lockerere Atmosphäre. Der Schutz der Privatsphäre ist bei seriösen Singlebörsen und Partnervermittlungen ein sehr wichtiger Punkt. Generell werden die persönlichen Daten nur dann erhoben, wenn man vorher ausdrücklich zugestimmt hat.
Unser Gehirn benötigt für den ersten Eindruck lediglich eine Zehntelsekunde, bis es eine unbekannte Person bewertet hat. Zwar beziehen sich diese Ergebnisse aus verschiedenen Studien auf Begegnungen im realen Leben, dennoch können sie durchaus auf das Dating im Internet übertragen werden. Das bedeutet also, dass eine Person lediglich Sekunden braucht, um eine Entscheidung darüber zu treffen, ob ein Profil ansprechend ist oder eben nicht. Um einen positiven Effekt zu erreichen, folgende Tipps:
Im Rahmen der Basis-Mitgliedschaft fallen keine Kosten bei ElitePartner an. Sie können bereits unseren wissenschaftlichen Persönlichkeitstest durchführen, einen ersten Blick auf Ihre Persönlichkeitsanalyse und Ihre individuellen Partnervorschläge werfen. Schauen Sie sich Ihre Profilbesucher an, versenden Sie Komplimente und legen Sie den Grundstein für eine glückliche Zukunft zu zweit.

Ähnlich wie Parship hat sich Elitepartner ganz der Suche nach der großen Liebe verschrieben. Zwischen den beiden großen Fischen im Partnerbörsen-Pool gibt es allerdings einen großen Unterschied. Elitepartner hat eine bestimmte Zielgruppe im Visier: Akademiker und Singles mit Niveau. Hier begegnen sich Studierte, Gutverdiener und das Establishment, um mit etwas Glück händchenhaltend in Monte Carlo dem Sonnenuntergang entgegenzuschippern. Die App von Elitepartner überzeugt auf ganzer Linie: Neben den Basisfunktionen wie dem Lesen und Verschicken von Nachrichten, dem Duchforsten der Partnervorschläge und der Bearbeitung der Profilangaben serviert uns Elitepartner auch einige exquisite Digital-Leckerbissen. Dazu gehört die gut durchdachte Umkreissuche, welche Singles in der direkten Umgebung anzeigt. Außerdem hat man von unterwegs aus Zugriff auf sämtliche Inhalte des umfangreichen Elitepartner-Magazins: Unbezahlbar, wenn man sich noch schnell vorm ersten Date Tipps für Gesprächsthemen, die richtige Location oder No-Gos holen möchte. So ein Service ist natürlich nicht gratis. Aber echte Liebe ist nun mal unbezahlbar.

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