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Glaubt man den Aussagen der Partnervermittlungen stehen die Chancen für die große Liebe bei der Suche im Internet sehr gut. Eine Studie aus den USA spricht eine ähnliche Sprache. Forscher der University of Chicago befragten 19000 Ehepaare über ihr Kennenlernen. Rund 35 Prozent aller Befragten hatten sich im Netz kennengelernt. Darüber hinaus gaben die Paare die sich über das Internet kennengelernt hatten eine höhere Zufriedenheit in der Ehe an als solche, die sich offline verliebt hatten. Die Online zustande gekommenen Ehen wurden seltener geschieden. Die Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler im Fachmagzin "PNAS".
Bei den großen und bekannten Plattformen werden sich viele Kunden sicherlich sehr schnell fragen, woher der Betreiber der Seite denn so ein genaues Wissen über die Idealvorstellung des eigenen Partners hat. Es ist ganz einfach: Anhand wissenschaftlich anerkannter und geprüfter Persönlichkeitstest bieten immer mehr Portale ihren Kunden und Nutzern den Service an, dass offensichtlich auf die eigenen Bedürfnisse und Vorstellungen passende Partner vorgeschlagen und vorgestellt werden. Das Ganze funktioniert auf Wunsch automatisch und in regelmäßigen Abständen. Die Kontaktaufnahme mit diesen vorausgewählten Singles ist sehr einfach und oft nur einen Klick entfernt.
Genau an diesem Punkt verkehrt sich die Knappheit, denn während die Attribute der meisten Frauen, die ihre Knappheit bilden, mit zunehmendem Alter verschwinden, ist das bei den Männern nur langsamer und in geringerem Umfang der Fall. Sie sind auf ihre Lebensdauer gesehen wesentlich fungibler. Das ist auch der Grund, warum Frauen den Status meist gerne "einloggen" wollen (Ehe).
Angela Della Torre beobachtet bei ihren ausgepowerten Singles zu hohe Erwartungen: «Weil ihr Profil mit einem anderen übereinstimmte, glauben sie, den Partner fürs Leben gefunden zu haben.» Erzähle das Date dann aber etwa von einem Hobby, mit dem sie nichts anfangen könnten, komme die Person gleich nicht mehr infrage. «Die Singles geben schnell auf und halten sofort wieder Ausschau nach dem nächsten ‹Perfect Match›.»

Die insgesamt knapp 12 Millionen Nutzer verteilen sich auf rund 2500 Portale im deutschsprachigen Raum. Nur 30 davon haben mehr als eine Million Nutzer. Das begründet sich aber auch darin, dass viele Singles sich bei mehreren Portalen gleichzeitig registrieren, aber nur eine oder zwei Mitgliedschaften aktiv nutzen. Die wenigsten denken daran, sich wieder abzumelden. Dadurch schnellte die Zahl der Mitgliedschaften im Verlauf der letzten Dekade in astronomische Höhen – sie stieg um fast 100 Millionen zwischen 2005 und 2015.
„Ich bin Andrea und schreibe liebend gern für diese Webseite. Wie Du es Dir wahrscheinlich schon gedacht hast, gehört Online-Dating zu meinen Lieblingshobbys. Sonst spiele ich noch Tennis, lese Frauenromane und gehe gerne vegetarisch essen. Mein Arbeitsalltag besteht daraus, kleinen Unternehmen beim Aufbau von Homepages zu helfen, die ehrlich gesagt weniger interessant sind, als diese hier :-)“

The thing is, there won't ever be some one-size-fits-all dating app that everyone loves and totally works: The point of these apps is to connect people, and people are sloppy. But out of all the tech that's pushed on us at all times, it’s nice to know there are some apps out there that even the bitterest-about-dating among us can find some good in.


Dann bezahlen die Singles also einzeln für jede der von ihnen ausgeführten Aktionen. Das preisliche Niveau ist von Anbieter zu Anbieter übrigens sehr verschieden. Gerade bei den Partnerbörsen, die zum Teil auch ihre eigenen Apps präsentieren, fallen die Kosten für die Premium-Mitgliedschaft recht hoch aus. Wer sich für eine kostenpflichtige App zum Flirten entschieden hat, sollte auch einen Blick auf die angebotenen Zahlungsarten werfen. Meist kann per Kreditkarte oder PayPal, zum Teil aber auch per Lastschrift, Sofortüberweisung, Paysafecard oder ClickandBuy bezahlt werden. Bei In-App-Purchases erfolgt die Bezahlung oftmals direkt über den jeweiligen App Store.
Auch Paartherapeuten machen immer wieder solche Erfahrungen. «Es gibt Singles, die an einem Abend zwei Apéros haben und dann noch bis morgens um fünf Uhr Dating-Profile filtern», sagt Rainer Grunert. Anstatt sich auf jemanden zu konzentrieren, seien sie ständig auf der Suche nach «etwas Besserem». «Weil jedes Date ein neuer Kick ist, geraten sie in eine Dating-Sucht.» Spätestens, wenn der Kick ausbleibe, seien die Singles ausgebrannt. «Totale Beziehungsunfähigkeit ist die Folge.»
Ein Date zu erhalten, wenn eine Beziehung angestrebt wird, ist hingegen meist nicht so einfach. Direkt beim ersten Kennenlernen sollten Sie nicht nach einem ersten Treffen fragen. Der potenzielle Partner sollte sich nicht überrumpelt fühlen. Bevor es zum ersten Date geht, könnte es hilfreich sein, zunächst einmal zu telefonieren. Ein Telefonat ist schon wesentlich persönlicher als das ständige Hin- und Herschreiben auf der Plattform. Außerdem besteht so die Möglichkeit, einen besseren Eindruck vom Gegenüber zu gewinnen. Und vielleicht ergibt sich dann schon im Gespräch, dass ein Treffen gewünscht ist. Andernfalls kann auch einfach vorsichtig nachgefragt werden: "Hast Du vielleicht Lust, gemeinsam etwas zu unternehmen?" Stimmt die Chemie, dürfte dem ersten Treffen nichts mehr im Wege stehen. Ob es sich hier dann um den Partner des Lebens handelt, bleibt natürlich offen. Oftmals müssen beim Dating viele "Frösche" geküsst werden, bis der richtige Partner gefunden ist.
Singles antreffen kann, wie in Online Partnerbörsen. Online-Dating führt in vielen Fällen zunächst zur Intensivierung der Partnersuche. Selbstdarstellung bei der Partnersuche im Internet Doreen Zillmann. Nachdem sie das erste Mal telefoniert hatten, konnte sie nicht mehr schlafen. Der Lizenzgeber kann diese Freiheiten nicht widerrufen solange Sie sich an die
Hinter diesem klangvollen Namen verbirgt sich einer der Klassiker unter den Dating-Portalen in Deutschland. Im Prinzip funktioniert es wie OkCupid, jedoch gibt es hier keinen auf Fragen basierenden Matching-Algorithmus. Füllt Euer Profil aus, macht Angaben zu Eurer Person und schon könnt Ihr Euch auf die Suche nach dem passenden Deckel machen. Bei FriendScout24 tummeln sich vor allem deutsche User. Aber auch hier sollte man vorsichtig sein, denn mein Kollege Stephan versicherte mir, dass sich hier auch einige verrückte Personen tummeln. Aber macht Euch am besten selbst ein Bild!
Doch woran liegt das? Gründe gibt es zahlreiche: Teile der aktuellen Generation 40+ ist noch geprägt durch das traditionelle frühe Heiraten, Kinder bekommen, Haus bauen. Um dem aus gesellschaftlicher Sicht gerecht zu werden, stürzt man sich in die Ehe, nur um später festzustellen, dass das keine so gute Idee war. Andere fühlen sich noch nicht bereit zum Heiraten, fühlen sich ewig jung, aber merken irgendwann doch, dass die Zeit verfliegt und ein fester Partner eine gar nicht so verkehrte Idee wäre. Es muss ja nicht immer gleich die Ehe sein. 

Doch wenn Sozialwissenschaftler darüber sprechen, klingt es, als wäre es kaum ein Unterschied, der Liebe des Lebens zu begegnen oder einen Job zu finden. Von "Gelegenheitsstrukturen" ist da die Rede, vom "Partnermarkt" und von "sozialstrukturellen Voraussetzungen". Denn auch die Liebe spielt nach Regeln. Die meisten Menschen treffen ihren künftigen Partner nicht zufällig irgendwo und bleiben auch nicht zufällig mit irgendwem zusammen.


Zusätzlich zu jeder App-Vorstellung erhaltet ihr am Seitenende weiterführende Links mit noch mehr Informationen zum jeweiligen mobilen Dating-Dienst. Bis auf eine Ausnahme sind alle sieben Apps sowohl für Android als auch iOS verfügbar – und meist auch kostenlos nutzbar. Jetzt sollte dem Online-Verlieben nichts mehr im Wege stehen. Wer sich vorab einen Eindruck über die Flirt-Software für unterwegs machen möchte, findet die Top-5-Dating-Apps in unserem Video:
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