partnersuch eonline

Diese Frage ist nicht einfach zu beantworten, jedoch kann man sagen, dass kostenlose Singlebörsen es sicherlich nicht einfach haben, ihre Kosten zu decken. Es müssen zum Beispiel Mitarbeiter bezahlt, Server- und Hardwarekosten gedeckt sein und der Kundenservice will auch bezahlt werden. Entsprechend bleibt für die Betreiber einer kostenlosen Singlebörse nicht mehr viel Spielraum für große und deutschlandweit ausgelegte Marketingmaßnahmen.


Lange Zeit schienen sich die Dating Seiten zu separaten Netzwerken zu entwickeln, die intern abgeschlossen waren. Dies ist zu einem gewissen Teil zwar auch noch heute so, die meisten guten Plattformen, wie zum Beispiel Parship, eDarling oder ElitePartner,  haben sich aber insofern umorientiert, denn sie integrieren auch andere soziale Netzwerke wie zum Beispiel Facebook oder Twitter mit in den internen Funktionsumfang . Partnerbörsen wie neu.de und Bildkontakte dienen somit immer häufiger als Schnittstelle zwischen den bekannten und heute häufig genutzten sozialen Netzwerken. Diese Kombination funktioniert bisher einzigartig gut. Denn die bekannten regionalen und überregionalen Sozialen Netzwerke haben nämlich in der Regel keine eigene Dating-Funktion, die es ermöglicht, neue Leute kennenzulernen und mit ein wenig Glück auch die große Liebe fürs Leben zu finden. Die heute genutzten, großen sozialen Netzwerke richten sich ausschließlich an diejenigen Nutzer, die sich bereits real kennen und sich zwecks einer besseren, einfacheren Kommunikation auch online untereinander vernetzen möchten. Die Partnersuche und das Kennenlernen von neuen Leute haben hingegen keinen besonderen Stellenwert.

Dies wiederum führt dazu, dass beide sich gleichzeitig in ihrer Vorstellung bereits den Traummann/ die Traumfrau ausmalen. Je länger miteinander geschrieben wird und je mehr Zeit bis zum ersten Aufeinandertreffen vergeht, desto stärker wird dieses Problem. Enttäuscht müssen nun beide feststellen, dass der andere auch nur ein ganz normaler Mensch ist, mit Ecken, Fehlern und Kanten.


Andere Studien hätten gezeigt, dass einzigartige Charakterzüge im weiteren Verlauf immer wichtiger würden. Dies betont auch Psychologin Eichenberg: Beim Online-Dating finde das Kennenlernen "von innen nach außen" statt. Passe das erste Foto, würden Äußerlichkeiten erst mal zurückgestellt und viel kommuniziert. "Doch spätestens beim ersten Treffen fallen diese Äußerlichkeiten wieder ins Gewicht und dann ist die Frage, ob die online aufgebaute Beziehung bis dahin schon so eine Intensität hat, dass die optische Attraktivität nicht mehr so wichtig ist", sagt Eichenberg.
Anschließend wischt Ihr selber durch die Profile potenzieller Partner in Eurer Umgebung. Ein Swipe nach rechts ist ein Like, ein Swipe nach links das Gegenteil. Wischen beide Nutzer das Profil des jeweils anderen nach rechts, kommt ein Match zustande und Ihr könnt miteinander Chatten. Solange Euer Interesse nicht erwidert wird, erfahren die anderen Nutzer/innen nichts von Eurem Like.
Dies liegt vor allem am Neurotransmitter Dopamin, der bei der Interaktion von frisch Verliebten übermäßig ausgeschüttet wird und Glücksgefühle auslöst. Dieses Gefühl, das dadurch entsteht, ist mit dem Konsum von Drogen vergleichbar. So lässt sich behaupten, dass man buchstäblich Entzugserscheinungen hat, wenn man sich nicht sieht. Wer weit weg von seinem neuen Liebling wohnt, erfährt diese Entzugserscheinungen und leidet mehr als jemand, dessen Flamme in der Nähe wohnt und bei der man sich die Portion Glück schnell abholen kann.
Die Plattform „Fischkopf.de“ gehört zu den kostenlosen Singlebörsen, welche sich auf den Norden Deutschlands konzentriert hat. Innerhalb dieser Plattform findet man entsprechend viele Flirtwillige (und neue Freunde) oberhalb der Elbe; sprich in Schleswig Holstein, Hamburg, Niedersachsen oder auch noch Bremen und Mecklenburg-Vorpommern. Die um und bei 300.000 registrierte Nutzern sorgen für einen recht lebhaften Betrieb in dieser Singlebörse.
Als Gründungsmythos einer Beziehung bezeichnet der Heidelberger Paartherapeut Arnold Retzer solche Kennenlerngeschichten. Er ist überzeugt, dass so ein Mythos einer Beziehung noch nach Jahrzehnten Schwung geben kann: Wie ein Akku speichert er die Verrücktheit, das Herzglühen und den Wahnsinn der Verliebtheit, mit denen die Zweisamkeit einst startete.
Das Leben mit Anfang 20 ist eine spannende Sache: Man hat die Schule oder die Ausbildung beendet, steht schon mit einem Bein im Studium, mit dem anderen im Flieger durch die Welt. Während Frauen mit den Jahren die biologische Uhr immer lauter ticken hören und seitens der Familie gerne mal hören "Hast du eigentlich jemanden?", haben es Jungs in diesem Alter deutlich leichter. Denn auch wenn die Gesellschaft sich wandelt haben Männer nach wie vor bis über die 30 hinaus Zeit, kritiklos ihr Dasein zu genießen und sich auf ihre Karriere zu konzentrieren.
On Hinge users are asked questions like, “What are you looking for?” and “Who is your ideal celebrity dinner date?” Says Slater: “It allows you to get a better sense of their personality outside of their abs. I also haven’t had to swipe with Hinge because when people go through my profile, all they have to do is like my answers or my photos and they’ll get put in a queue that I can look through, knowing they’ve already expressed interest. It really streamlined the whole process in terms of quality and efficiency.”

Apps werden überwiegend für lockere Kontakte genutzt, da zu einem Jugendliche die größte Nutzergruppe bilden. Zum anderen dienen die meisten Apps einem schnellen Finden von Kontakten und reduzieren sich auf die einfachsten Funktionen. Ausführliche Profile und persönlichkeitsbasiertes Matching sind nicht die Schwerpunkte von Partnersuche-Apps. Daher steht meistens das Foto der Person – also die Optik – im Vordergrund. Man muss echt lange suchen, wenn man etwas Ernstes finden möchte.
Ich persönlich stehe dem ganzen auch etwas skeptisch gegenüber. Dennoch glaube ich, dass die Vermittlungen im Grunde schon versuchen haltende Beziehungen zu vermitteln (vorausgesetzt der User ist auch an einer solchen interressiert). Nach einer Weile werden die Nutzer andernfalls sowieso frustriert die Seite verlassen, entweder zu einer Konkurrenz Seite wechseln oder online dating ganz aufgeben. Ihrer Logik entsprechend würde einer Maler auch nicht ihre Wand streichen, um sie als Kunden für Streicharbeiten an derselbigen zu erhalten.
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